Politisches Kabarett
Nach mehreren Jahren Bühnenpause stellte die tägliche Zeitungslektüre Gregor Pallast vor eine einfache Entscheidung: Entweder wieder Kabarett machen – oder eine Therapie beginnen. Zum Glück für sein Publikum entschied er sich 2025 wieder für die Bühne.
Dabei lebt es sich doch eigentlich gut in diesem Land. Die Demokratie funktioniert, der Rechtsstaat steht und die Regale sind voll. Gibt es da noch Bedarf für politisches Kabarett? Pallast meint: mehr denn je.
Denn zwischen dem, was auf Pressekonferenzen verkündet wird, und dem, was im Alltag ankommt, liegt immer häufiger ein erstaunlich großes Unterhaltungsprogramm. Der Bonner Kabarettist widmet sich genau dieser Lücke. Er gehört zu jener Spezies von Bühnenkünstlern, die das Zeitgeschehen nicht beklagen, sondern genüsslich sezieren.
Sein Programm ist keine Aneinanderreihung von Gags, sondern ein durchkomponierter Gedankengang. Zwischen Populismus und Politikverdrossenheit, sozialen Medien und öffentlicher Empörung sucht er nach den Zusammenhängen hinter den Schlagzeilen. Wo andere vereinfachen, gräbt Pallast tiefer. Wo andere laut werden, bleibt er pointiert. Und wenn die Realität wieder einmal jede Satire überholt, beginnt erst die eigentliche Arbeit des Kabarettisten.
Wer Gregor Pallast erlebt, bekommt keine fertige Weltanschauung mit erhobenem Zeigefinger serviert. Stattdessen liefert er Denkanstöße, überraschende Perspektiven und Pointen, die oft noch auf dem Heimweg nachwirken. „Pallast der Republik“ ist ein Programm für alle, die über Politik lachen möchten, ohne sich von ihr abzuwenden.
Die Presse sagt:
„Pallast wählt Wege und Kausalketten, die auf Kringeln und Kreisen zum Olymp des Polit-Kabaretts hinaufsteigen.“ Süddeutsche Zeitung
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck-messerscharfer-witz-1.4640656